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Chica

Torpedo

Freitag - Chica Torpedo (CH)

Alltagstrott mit ihrem neuen Album «Corazón total» kräftig auf die Krawatte. Die Berner Kultband sprüht vor Spielfreude – sie beschert ihren Fans exquisite Pulsfrequenzen und gesunde Bewegung fürs Gemüt.

Viel Zeit habe die neunköpfige Band in den letzten Monaten zusammen verbracht, erzählt ihr Frontmann Schmidi Schmidhauser. «Wir waren gefährlich gut drauf», grinst er, «und kreativ so ziemlich in Höchstform.» Der geneigte Hörer spürt es: Dieser beseelte Schaffensrausch groovt in jedem der elf Tracks von «Corazón total» mit. Wieder einmal gelingt Chica Torpedo der multiple Spagat zwischen heissen Latino-Rhythmen, bluesigen Begebenheiten und bernischen Befindlichkeiten ganz ohne Muskelzerrung. Geschmeidig umschlingen sich Schmidhausers Sprachwitz und betörende Melodien, flirtet Tiefersinniges mit Frechem, machen scharfe Beats und satte Bläsersätze zusammen einen drauf.

 

Drei sympathische Jungs, die durch ihre Strassenmusik immer mehr miteinander verschmolzen sind, klingen in einem gefüllten berliner SO36 gerne mal wie eine fünfköpfige Band. Und das mit minimalen Hilfsmitteln. 

Sie bedienen sich dabei der natürlichen Sounds ihrer Körper,..oder besser gesagt Ihrer Münder 

Moritz, liefert unermüdlich farbige Beatbox Sounds, umgeben von Philipp´s rhythmischer akustischer Gitarre, dem souligen Gesang und einer einzigartigen Mundtrompete, während Aleksejs groovenden Basslines alles zusammenfügen, wie eine einzige Umarmung. Und so ist es, man fühlt sich umarmt, auf einem Konzert von Riders Connection, nicht nur von Ihrer Musik, sondern auch von Ihrem Charme, dem sie in oft lustiger Interaktion mit dem Publikum Raum geben. 

Sie erschaffen ein musikalisches Klangbild, das in seiner natürlichen Art und Weise Ausdruck findet und sich nicht durch zahlreiche Effekte im digtalen Dschungel verläuft. Dabei bewegt sich alles von eingängigen Reggae Grooves, über gefühlvolle Singer Songwriter Musik, durch die Venen des Country, Folk und Soul, bis hin zu organisch erdigem Techno. Man schließt gern lächelnd, barfuß durchs Gras tanzend die Augen bei dieser Band, auch wenn sie Ihrer Performance oft einen herrlich amüsanten Beigeschmack hinzufügen. Durch Ihren persönlichen Umgang die spielerische Spontanität bleibt kein Gast unberührt. 

Wahrlich eine Band zu der man als Besucher kommt und als Freund wieder geht! 

Freitag - Riders Connection (DE)

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Riders Connection

 
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Tim

Freitag

Samstag - Tim Freitag (CH)

Zwar stehen sie im Frühling ihres Bandlebens, Tim Freitag bespielen jedoch vor allem Herbstliches; verwelkende Beziehungen, gebrochene Herzen, dunkle Wolken am Horizont.

Wer von den Zürchern deswegen düsteren Vollbart-Folk erwartet, wird eines Lauteren belehrt: wenn Songs wie «Another Heart Has Lost Its Place» und «Bruises» ruhig beginnen, dann nur, um dem späteren Saiten-Donnern mehr Anlauf zu lassen. «Baby I’ll Go» hingegen hält sich nicht lange mit einem Vorspiel auf, sondern geht gleich über zu hüftbeschwingter Action, zu tanzbarer Gitarrenmusik, die ihre 60s-Wurzeln nicht verleugnet und modernem Indie-Rock die Hand reicht. Das gilt für die meisten Tracks des Männer-Quintetts, welches Gig für Gig das hinbekommt, was vielen Schweizer Bands selten bis nie gelingt: ein fremdes Publikum trotz unbekannter Songs über die volle Showlänge unterhalten und

begeistern zu können. Das liegt einerseits am charismatischen und mitunter exzentrischen Frontmann, andererseits an der beeindruckenden Menge Schweiss, die Tim Freitag auf der Bühne vergiessen. Das zeugt von Ehrlichkeit und Spielfreude, wirkt wie ein hochpotentes Aphrodisiakum und spült schlechte Laune und falsche Hemmungen gleich zu Beginn aus dem Club. Auch wenn die Musik einen Hauch Herbst in sich trägt, so passt Tim Freitags Pop’n’Roll problemlos zu den anderen drei Jahreszeiten und eignet sich nicht nur als Soundtrack für den namensgebenden Freitag, sondern kann, ach,

sollte die ganze Woche durch bei voller Lautstärke gespielt werden.

 

MANTA YOUF veröffentlichen mit «Vol. 1» ihren ersten Longplayer, welcher durch abwechslungsreiches, grenzenloses und innovatives Songwriting und Sounddesign überzeugt. Das Album lädt ein auf eine Reise von Indierock, Ska und Dub bis hin zu elektronischen Elementen. Catchy, komplex und doch durch und durch tanzbar. 

Grenzen sind dazu da, eingerissen zu werden. MANTA YOUF aus Baden geben daher nichts auf das musikalische Reinheitsgebot und machen sich ihre Welt, wie sie ihnen gefällt. Indie-Dub: Was soll das sein? In der MANTA YOUF-Welt bedeutet das: Wolkige Soundlandschaften, hier und da dezent eingesetzte Bläser, Cyrill Sutters angeraute Stimme, die keine Angst vor Verzerrung hat, Synthies und Beatgerüst, das nach den 80ern klingt, aber ganz im Hier und Jetzt verankert ist. 

MANTA YOUF schaffen auf „Vol. 1“ Komplexe Arrangements, welche trotzdem catchy as fuck sind. Wie machen die das? Durch ausprobieren, so finden sich MANTA YOUFs Brüder im Geiste unter den gegenwärtigen Grossmeistern: Ein Schelm, der an Bilderbuch denkt. Wer wird sich denn schon an Cloud Rap erinnert fühlen!? Deshalb lautet MANTA YOUFs eigentliches Motto auch: anything goes. Das ist trotz Referenzen und Hommagen an die musikalischen Helden der Vergangenheit so zeitgeistig und sowas von 2018, dass man sich nach dem Hören von «Vol.1» fragt, wo denn die Grenzen dieser Band sind. 

Freitag - Manta Youf (CH)

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Youf

 
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Kalles

Kaviar

Samstag - Kalles Kaviar (CH)

Kalles Kaviar: über 20 Jahre lang feinster traditioneller Ska, Rocksteady und Early Reggae. Definitiv ein Grund für Kalles Kaviar aus Basel, es auch im Jahr 2019 wieder so richtig krachen zu lassen. 

Der «Voodoo Man» spielt an dieser Party eine wichtige Rolle. So heisst die neue Single von Kalles Kaviar - und so heisst auch die mysteriöse Gestalt, die auf dem Camping-Platz im Video unter Bandmitgliedern ihr Unwesen treibt. Der Voodoo Man - er ist einem näher, als man ahnt. 

Musikalisch sowieso: Voodoo Man vereint sämtliche Stärken der dienstältesten Schweizer SkaTruppe, fährt mit treibenden Bässen und Beats und den himmlischen Gitarren-, Bläser- und Gesangsharmonien von Strophe über Bridge zu Refrain direkt in's Herz und in den Bauch. 

Und von dort unweigerlich in die Beine des Publikums auf die Tanzflächen der Kalles Kaviar Tour. 

Voodoo Man ist keine Hexerei. Voodoo Man ist ein Hit. Der Rest ist Hingabe. 

 

Extrafish, das ist Balkan Dada Dub, das ist Fake Ethno und World Fiction, eine erfundene Wahrheit, basierend auf musikalischen Traditionen, die es gar nie gab. Eine glasklare Erinnerung an eine wilde Nacht, in der sich alles drehte und leuchtete und klang und sang und von der man doch nicht mehr wirklich was weiss. Extrafish, das sind vier grinsende Gesichter, vier Paar flinke Finger vier unbescholtener Herren namens Andi Bissig, Valentin Baumgartner, Jonas Künzli und Adrian Böckli. Vier Wilderer in den Gefilden der östlichen Klänge, der Balkan-Sounds und Bassmusik. Vier Streuner, die sich auf staubigen Strassen ebenso wohl fühlen wie in dunklen Kellern und überschwänglichen Ballsälen. Mit dabei haben sie das Liedgut der kommenden zweiten Platte namens „Atlantis-Utopia-Fisch“. 

Samstag - Extrafish (CH)

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Extra

Fish

 

Native Young ist ein preisgekröntes Musikkollektiv, das 2015 in den Townships Südafrikas geboren wurde. Auf die Frage, wie er das Projekt beschreiben würde, antwortet Frontmann Yannick Wilde: "Es ist ein sich ständig entwickelnder Teppich aus Kultur, Emotion und Melodie". Der Musikstil von Native Young kann als Psychedelic Afropop / Folk bezeichnet werden. Auf der Bühne vermischt das Kollektiv afrikanische Percussion, Marimba, Akustikgitarren, Synthesizer und E-Drums mit hymnischem Gesang und roher, erhebender Energie. Im Jahr 2016 brachten die Musiker ihren einzigartigen Fusionssound über den Ozean auf die Straßen Berlins, wo sie auf renommierten internationalen Festivals wie dem Fusion Festival in Deutschland, Les Escalesin France und dem Lake of Stars in Malawi gastierten. Im selben Jahr erschien die erste EP von Native Young "Kings", die 2017 mit dem renommierten SAMA (South African Music Award) als "Best Alternative Album" ausgezeichnet wurde. Die Live-Band eröffnete auch für die australischen Superstars Angus & Julia Stone während ihrer ausverkauften Tournee durch Südafrika 2018 und Native Young war einer von 20 eingeladenen Acts zum Ferrara Buskers Festival 2018 in Italien. Im letzten Jahr hat die Spotify Hörerschaft für Native Young über 40 000 monatliche Hörer und 1 Million Streams in 65 Ländern erreicht und wächst jeden Tag weiter - die Schweiz ist die zweitgrößte Hörerschaft auf der Liste. Musik ist der flüchtige Ausdruck, der uns alle zu verbinden scheint, und es ist dieses Gefühl, das mutig in der rohen und bunten Geschichte von Native Young erstrahlt.

Samstag - Native Young (ZAF)

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Native

Young

 

Rikas sind all das, was deutsche Bands oftmals nicht sind: Gut angezogen, lässig optimistisch, vornehm zurückhaltend, aus Stuttgart. Und zu guter letzt: tanzbar. Sam Baisch, Chris Ronge, Sascha Scherer und Ferdinand Hübner spielen eine wilde Mischung aus Indie, Pop, Soul und multipolaren Einflüssen aus den verschiedenen Dekaden der Musikgeschichte. Alle sind Sänger, alle sind Songwriter. Die Band ist der Star, klar. Gelernt haben sie das alles zusammen: Die vier Jungspunde kennen sich seit der Schule und machen gemeinsam Musik, seit sie denken können. Die Geschichte der Band beginnt so richtig, als sie in einem tristen Stuttgarter Sommer nicht wissen, was sie mit ihrer Zeit anfangen sollen. Sie kaufen sich ein Interrail-Ticket, reisen damit durch Europa und schlagen sich mit Straßenmusik durch - in Mailand, London oder Paris. Man kann es mit jeder Note hören: Rikas wollen unterhalten, Langeweile ist der Feind. Details sind wichtig, der Groove essenziell. 

Samstag - Rikas (DE)

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Rikas

 

Die Großstadt als Verheißung? Provinz haben da so ihre Zweifel. „Sag, was soll der ganze Lärm? / Hype um nichts / Alle kommen sie her / doch versprechen könnt ihr nichts!“, singen sie in „Neonlicht“, ihrer Debüt-Single, mit der sich eine der besten neuen Indie-Bands der letzten Jahre offiziell vorstellt. Provinz kommen genau daher: aus der Provinz, zehn Kilometer außerhalb von Ravensburg. Drei der vier Mitglieder sind Cousins und machen bereits ihr halbes Leben zusammen Musik. Ihre Jugend war behütet und von viel Freiheit geprägt, aber: „Sobald man pubertiert, wird es schnell langweilig und man kommt auf blöde Gedanken. Und denkt oft ein bisschen neidisch über die große Stadt.“ Zum Glück, denn aus jugendlicher Ablehnung sind bekanntlich schon ganze Kulturen entstanden. So plastisch und drastisch wie in „Neonlicht“ hat jedenfalls seit „Schwarz zu Blau“ von Peter Fox niemand das Großstadtleben auf den Punkt gebracht: „Fangen an, die dreckige Stadt zu fressen / Bis wir fast daran ersticken / Inmitten von Neonlicht gedrehten Kippen / Survival of the fittest“, singt Frontmann Vincent, blickt umzingelt von Lärm und Lichtern nach oben und stellt mit vor Wut heiserer Stimme fest: „Ja dann seh ich die Sterne nicht mehr!“ Wie er es schafft, bei dieser doch eher profanen Feststellung vollkommen überzeugend außer sich zu sein, sich komplett im Moment zu verlieren und von der Crescendo-artigen Dramatik der Musik forttragen zu lassen, ist einfach nur wahnsinnig gut und beweist: es ist eigentlich ganz egal, worüber man singt, man muss es nur wirklich so meinen. Provinz machen Songs, bei denen man als Hörer unglaublich nah dran ist, was neben dem Gesang auch der Produktion von Tim Tautorat (u.a. AnnenMayKantereit, Faber, KLAN). zu verdanken ist. Die Stücke dürfen atmen, sich entwickeln, kommen auch mal über Umwege zum Ziel und verarbeiten entlang des Weges ein beeindruckendes Spektrum an Einflüssen.

Samstag - Provinz (DE)

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Provinz

 

Die L.O.V.E-CREW ist die zweite und letzte Band in diesem Jahr, welche Einflüssen aus dem Zurzibiet mit auf unsere Bühne bringen: Zurück in die 90er Jahren reisen wir mit Laco, Line, Dave, Mandou und DJ Okay in eine verträumte Musiklandschaft. Ob Funk, Hip Hop, Soul, Reggae oder auch Rock, die L.O.V.E-CREW vereint den Sound für Jedefrau und Jedermann. Mit sozialkritischen Texten, spirituellen Klängen, dreckigen Drumbeats für die Strasse und gespickt mit flinken Scratches repräsentieren die Members der Crew ihre Liebe zur Musik und deren Botschaft. Seit rund 13 Jahren ist die L.O.V.E-CREW im Untergrund unterwegs und wagt sich immer mehr an die Öffentlichkeit. Zeitlose veröffentlichte Werke, an welchen viele talentierte Musiker schon mitgewirkt haben, werden seit kurzem auch live performed. Sei also mit dabei!

Freitag - L.O.V.E-CREW (CH)

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L.O.V.E-CREW

 
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The Niceguys

Samstag - The Niceguys (CH)

The Niceguys – Produzenten Kollektiv und DJ-Team, das mit ihrem Mix aus Future Funk, HipHop, New Soul und Bass Musik die Herzen vieler Nachteulen zum Beben bringt. Seit mehr als einer Dekade verdienen sich The Niceguys Respekt für ihre einzigartigen Clubsets und ihre mit Feingefühl produzierten Remixes und Tracks. Durch zahrleiche Free Downloads und weltweite Releases auf den Labels Ghetto Funk, Bomb Strikes und Jungle Strikes wurde die internationale Musikszene längst auf sie aufmerksam. Als das meistgebuchte Schweizer DJ-Team sind The Niceguys seit Jahren professionelle Musiker. So überzeugen sie mit echtem Handwerk und bestechender Technik an den Plattenspielern und teilten die Bühne mit

Acts wie Gang Starr, Samy Deluxe, Beginner, A.Skillz, Krafty Kuts, Eskei83 und vielen mehr. Ihre Sets sind gespickt mit Eigenkreationen, Mash-Ups und Überraschungsmomenten in denen Genres zu einem einmaligen Erlebnis für Clubgänger verschmelzen. Dies wird auch in ihrer Mix-Serie „Beats On Decks“ gezeigt, die Funk mit Classics und aktuellen Trends vereint. Die Mixes stossen mittlerweile auf internationale Beachtung und Support.

 

Wer kennt ihn nicht.

„Splitty“ (alias Marco Kalt) ist ein Zurzacher Musiker, der ursprünglich bei der Band „Str!!chers“ rappte und der durch diverse Freestyle Sessions und Bandauftritte noch einigen bekannt sein dürfte.

the old to the new - the new to the old Splitty bringt si alle, die guten alten Classics der Golden Era of HipHop, die grössen des Reggae Genres, die glitzernden Funkgrössen der Soultrain-Zeit, die fetten Beats der Bigbeat- & Breakbeat Jahre. Zusammen mit seinen Hombres von SNR [serious number records] produziert er auch selbst Musik und legt auch gerne mal wieder eigene Remixes auf.. Falls du mal an einer der legendären Citystars Partys in Baden warst, dann weisst du Bescheid, falls nicht, wird es höchste Zeit, Dein Tanzbein zu schwingen

Wir freuen uns auf unseren altbekannten Lokal DJ.

Freitag - DJ Splitty (CH)

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DJ

Splitty

 

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